Bild Kette Inspire

Von hellen Wesen und Routenplanern

22. Mai 2015

Meine Mama sagt immer, ich sei ein "helles Wesen". Man kann das auf verschiedene Arten interpretieren, aber in gewisser Weise hat sie glaube ich recht:

Ich stehe morgens auf (mal mit mehr, mal mit weniger Protest gegenüber meinem Wecker) und finde den Tag erstmal gut. Es geht mir gut, ich habe unglaublich tolle Menschen um mich, die hinter mir stehen und ich liebe das, was ich tue. Jeden Tag aufs Neue.

Also: Alles gut. Kein Grund für eine negative Einstellung. Ich bekenne: Ich bin Optimist. Manchmal vielleicht zu sehr. Manchmal vielleicht ein Träumer. Aber das ist das System, das für mich "funktioniert": Ich setze mir Ziele, träume noch ein Stück weiter und arbeite hart dafür, das Ganze auch zu erreichen. Und in den meisten Fällen klappt das auch. Nicht immer auf direktem Wege und manchmal stellt sich auch schon vor dem Ziel heraus, dass etwas anderes sich viel "richtiger" anfühlt. Aber dann war der Weg es trotzdem wert!

"Die Route wird neu berechnet" – wäre ich nicht offen für neue Wege, wäre ich wahrscheinlich nie Fotograf geworden. Hätte ich Angst davor gehabt, mich neu zu erfinden und selbst zu finden, hätte ich nie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Aber ich hab's getan, weil ich immer daran glaube, dass es GUT wird.

Ich sehe immer ein Licht und bin froh, dass die Menschen, die mir wichtig sind, das auch in mir erkennen. Ich glaube fest daran, dass es einen "persönlichen Draht" erfordert, das Wesen eines anderen Menschen mit der Kamera einfangen zu können. Es erfordert Vertrauen, Zeit und gegenseitige Wertschätzung. Damit ihr mich schon einmal näher kennenlernen und herausfinden könnt, ob ich für euch "die Richtige" (Fotografin) bin, blogge ich hier für euch aus meinem Leben.

Ich danke euch, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet. Zieht euch bequeme Sachen an und nehmt genügend Proviant mit: Wir haben noch einiges vor uns!

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